ZugchefMeine Brötchen verdiene ich als Zugchef bei der Deutschen Bahn - genauer gesagt bei der Niederlassung München der DB Fernverkehr AG. Seit inzwischen 35 Jahren genieße ich mein Leben in vollen Zügen (Was man an Freitagen und Sonntagen meist wörtlich nehmen kann). Aber die Arbeit mit Menschen macht Spaß. Und langweilig wird es dabei nie. Dafür sorgt auch schon das tägliche Durcheinander dank Verspätungen, technischer Probleme oder menschlichen Notsituationen (wobei aus mancher Fliege auch schon mal der berühmte Elefant wird). Nicht ohne Stolz kann ich behaupten, seit 1985 immer ganz vorne mit dabei gewesen zu sein, wenn es etwas Neues bei der Firma gab: IC '85, dann 1990 die Einweihung des ersten Schnellstreckenabschnittes Würzburg - Fulda. 1991 kam der ICE, und inzwischen gehören auch ICE 2, ICE-T (Neigetechnik), ICE 3 und der österreichische Railjet dazu.

Wenn auch manche Unzulänglichkeiten die Arbeit immer wieder beeinträchtigen - allein der tägliche Umgang mit den Fahrgästen und das immer wieder zu hörende "Danke!" lohnt die Mühe und sorgt dafür, daß man mit Freude in die Arbeit geht. Es gilt allerdings auch der Spruch: Ein Ar... ist täglich dabei!